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Barf ist die "biologisch-artgerechte Rohfütterung". Da ich eine Verfechterin dieser Art der (für mich natürlichsten) Fütterung bin, möchte ich sie hier nicht unerwähnt lassen.

Ich barfe meine Hunde nun bereits seit über 20 Jahren, auch wenn es früher nicht Barf genannt wurde. Warum? Das hat mehrere Gründe. Zum einen gab es früher, also vor 20 Jahren, kein vernünftiges Hundefutter zu kaufen, zum anderen hat unser Pudel es einfach nicht vertragen und auch nicht gemocht.

 

Was haben wir also gemacht? Wir sind zur Notschlachtung (Schlachtbank) gefahren und haben dort rohes Fleisch gekauft. Mein Opa hatte damals polizeilich einen Schäferhund und war der Meinung roh zu füttern wäre die beste Alternative. Wir also auch.

 

Viele Fleisch- und Futtersorten gab es roh, wie Pansen oder Stichfleisch, einige Sachen aber auch gekocht, wie Herz und Innnereien. Auch ein gekochtes Ei hat der Gute jeden Morgen zum Frühstück bekommen und ab und zu mal was vom Tisch. Krank war er nie! Und Zahnstein hatte er erst im hohen Alter.

 

Ich will damit nicht sagen, dass Ihr Hund nicht krank werden kann, wenn sie ihn roh ernähren, aber sie machen damit einen Schritt in die Richtung längeres und gesünderes Leben. Hier ist wichtig, dass sie ihren Hund ausgewogen ernähren. Es muß nicht jeden Tag eine ausgewogene Mahlzeit sein, aber im Schnitt gesehen schon. Auch ein Fastentag schadet dem Hund keinesfalls. Meine Hunde bekommen auch nicht jeden Tag die gleiche Menge Futter. Es ist mal mehr und auch mal weniger. In der Natur gibt es auch nicht jeden Tag zu fressen oder gleich viel.

 

Nun kann man einen Haushund natürlich nicht wirklich mit einem Wolf vergleichen und auch seine Ernährung nicht, aber ich persönlich halte die Rohfütterung für die Art der Fütterung, die am artgerechtesten ist.